Posts Tagged ‘Weihrauch’

… Blütenlese Raucherclub …

31. Mai 2011

Berlin, 31. 5. 2011 Di

Gerade festgestellt,
daß der Raucher-Club bei Google auf der ersten Seite steht, also unter den ersten 10 vertreten ist; sofern man den Suchbegriff raucherclub eingibt. Und das bei ungefähr 339.000 Ergebnissen !

Das ist schon mal was;
doch ein schönes Ergebnis, das mich ein wenig stolz macht. Und spricht zum anderen ja auch für die Leser, die in Sachen Rauchen und Raucherclub gern mal diese Seite hier klicken …

Das nämliche gilt
für die Suchoption Bilder. Das ist sozusagen der direkte Weg um hierhin zu gelangen, denn schließlich heißt der Blogg auch Raucherclub. Aber daneben gibt es schier eine Unzahl von Suchbegriffen und Wortkombinationen und -gruppen, die den neugierigen Gugler auf diese Seite führen.

Was die Leute so manchmal
in das Suchfeld eingeben ist nicht selten zum Piepen oder zum Schreien komisch oder anderweitig skuril bis grenzwertig, daß ich mir letztens eine ganze Latte diverser Suchanfragen schnell mal rauskopierte.

Schon fast ein Klassiker
ist die Anfrage ‚kann man Weihrauch rauchen‘. Bestimmt, aber ich weiß nicht, ob es denn auch empfehlenswert ist und bekommt. Und ehrlich gesagt, kann ich den Sinn der Frage nicht so recht nachvollziehen.

Klar, keine Frage,
Weihrauch ist ein betörender, euphorisierender intensiver Duft, der alsogleich in einem hochsteigt, wenn man nur von den Schwaden angeweht wird. Und so inhaliert man den Weihrauch gleich mit der Atemluft, ohne weitere Vorrichtungen und Instrumente dafür zu benötigen.

Wieso da noch extra
denselben rauchen ? !  Ist gar nicht nötig. Denn für die systematische Rauchbeschickung sorgt schon der Kaplan im Festgewand mit heftigen Schwenkbewegungen.

Soviel Rauchentfaltung
würde noch nicht einmal ein kreisender,  dicker Joint her- bzw. abgeben. Als ich die Zeremonie einmal in einer prächtigen Klosterkirche in Bayern miterlebte, wurde mir schnell klar, warum soviele alte Mütterchen in katholischen Orten so eifrig zur Messe eilen.

Also, Weihrauch muß ma wohl
nicht extra rauchen, der wirkt auch so. Ein erhebendes Gefühl, das ich sehr schätze, obschon ich nicht katholisch bin.

Daneben gibt es natürlich auch Leute,
die den Weihrauch auf dem Kieker haben, die geben dann folgendes ein ‚gesundheitsschädlicher weihrauch    2‘ Würde mich nicht wundern, wenn die Hardliner irgendwann demnächst nun auch in Sachen Weihrauch und Räucherstäbchen Verbote fordern.

Aber ich wollte ja noch
andere Suchanfragen, die zum Raucherclub geleiten präsentieren. Hier mal als eine kleine Blütenlese.

Der eine fragt
„kann man auch am rauchen sterben oder nur selten?    1“,
einen anderen verlangt es nach eim  „artikel in der zeitung über die gefahren des rauchens    1“
und ein dritter tippt ganze Sätze ein „ich suche ein land wo man uneingeschränkt rauchen darf und der tabak nicht so teuer ist!    2“  oder „mit dem übergang zur dunklen jahreshälfte wird das alberne rauchverbot    1“

Und was die Leute sonst erst
so suchen und eintippen, ist teilweise echt phänomenal und lustig, wenn auch zuweilen unfreiwillig komisch.
„achtung rauchen kann tödlich sein was da drauf steht    2“,
„ein schild wo dumme mutter drauf steht    2“,
„marlboro mädchen können tödlich sein    4“,
„warum ist es bei rauchern gemütlicher    3“,
„wer das liest ist doof schild    3“,
„dumm macht rauchen    1“,
„ich hasse raucher    6“ ,
“wer den raucher nicht ehrt    12“,
„genderscheiß    4“,
„raucht der papst heimlich    1“
eo und rauchen    1
askese ist käse    1
papst benedikt 16 rauchverbot    1
martin luther arsch abfrieren    1
rauchend im schutz der kirche    2
rauche glub    1

Soviel ist jedenfalls gewiß,
Google liefert gute Ergebnisse – so kraus die Anfragen auch sein mögen; und eine eigenwillige Rechtschreibung nimmt die Suchmaschine einem nicht krumm.

Hätte da übrigens noch einen
etwas tiefgängigeren Artikel im Neue-Spryche-Blogg, der mit eim Spruch meiner Oma schließt und mit eim schönen Bild aufmacht.

..  Musikspur: Reinhard Mey – Gute Nacht, Freunde …

…‘Raucht Papst Benedikt ?’…

30. März 2010

Berlin,
30. 3. 2010 Di

Jetzt, wo die 20.000er Schwelle übersprungen ist, hatte ich eigentlich vor, ein wenung die Statistik sprechen zu lassen. Ist recht interessant, mitunter auch kurios und zuweilen witzig, vor allem bei den Suchbegriffen zB. folgende Frage ‘Raucht Papst Benedikt ?’. Der Sucher bzw. der Besucher dürfte wohl fündig geworden sein hier im Raucherclub, zumindest annäherungsweise, denn man munkelt in den sogenannten wohlinformierten Kreisen tatsächlich dergleichen. Der SPIEGEL hat einige Zeit nach dem Antritt des Pontifikats von Papst Benedikt XVI. in diese Richtung spekuliert (in der Rubrik ‘Personalien’ und durchblicken lassen, daß der Pontifex zur Entspannung gerne mal in seinen Privatgemächern zu einer Marlboro greife. Ob es allerdings Fotos gibt, auf denen der Papst mit Kippe in der Hand oder im Mund (wollte erst Schnabel schreiben) abgebildet wird, ist mir nicht bekannt. (Wenn man einmal von der frechen TITANIC-COLLAGE  Wir quarzen weiter absieht.) Muß mal jemand anderes nachrecherchieren. Am besten den Georg Gänswein fragen. Aber die Vorstellung würde mich nicht weiter verstören, dh. es würde ihn mir keinesfalls weniger sympathisch machen, ganz im Gegenteil. Rauchen zählt, soweit mir bekannt, in katholischen Kreisen eher zu den kleinen Sünden, sintemal über dieses Laster ja so gar nichts in der Bibel steht. Kein Wunder, mußten doch etwa anderthalb Jahrtausende vergehen, bis Europa erstmals Bekanntschaft mit dem TABAC machte. Dem Rauch gegenüber war man überdies im allgemeinen sehr aufgeschlossen und nutzt ihn ja seit ehdem bis heute für rituelle Zwecke als festen, einfach nicht weckzudenkenden Bestandteil der Heiligen Messe. Weihrauch und Myrrhe, eifrig von Ministranten geschwenkt, in dicken Schwaden um die Köpfe der lauschenden Gemeinde waabernd, nun, das macht gleich eine andere Stimmung, wenn nicht Schwingung, daß man nur zu gerne den erhebenden, leicht benebelnden heiligen Rauch einsaugt und im aufsteigenden Behagen den Alltag mit Hektik, Lärm und Tempo schnell hinter sich läßt. Der Rauch wirkt und macht andächtig und kommt zum Menschen wie eine sinnliche Metapher vom Geist Gottes, der den Begnadeten, den Erleuchteten in der tiefen Versenkung anweht und ihn mit gleißendem Licht und überwirklicher Klarheit auf eine Stufe von Präsenz und Erkenntnistiefe hinauf katapultiert, als wären ihm gerade erst die Augen aufgegangen nach vielzulanger Blindheit …  Mittels des Weihrauchs also erfährt die anwesende Gemeinde sowohl als Ganzes wie auch jeder für sich das Wirken der Transzendenz tief in sich als das Heranwehen des Geistes, der seit jeher als luftige Erscheinung gedacht wird – Spiritus flat ubi vult*und jetzt gerade in Gestalt betörenden Rauchs von den Nüstern eingesogen wird. Tja, sogesehen könnte man sagen, die Katholen wissen schon, was sie am Rauch haben und wissen ihn auch vorzüglich einzusetzen. Übrigens, durfte in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts in der Peterskirche in Rom während der Messe von den Gläubigen geraucht werden. Doch davon ein Andermal mehr. Ein nämliches gilt für die Statistik und was diese über den Blogg und dessen Leser verrät.

* Wer nicht weiß, was das heißt, soll einfach mal gugeln (Ergebnisse 1-10 von ca. 422 für „spiritus flat“.

Das für heute empfohlene Lied entfaltet eine durchaus vergleichbare Wirkung wie eben Weihrauch oder andere Kräuter …

…Musikspur: Kaoma – Lambada…

Und auch nicht zu verachten, dieser kurze Beitrag aus  meim annern Blogg

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…Hauptsache rauchfrei…

29. Januar 2010

 

Berlin, 28. 1. 10 – Do

 Am Rauchen haben sich seit jeher die Geister geschieden, dh. seit der Tabak, dies großartige Geschenk Amerikas an Europa, um mit Ernst Jünger zu reden,  (der noch im hohen Alter von 100 Jahren und darüber gerne in Gesellschaft genüßlich eine Zigarette inhalierte und trotzdem ein biblisches Alter in geistiger Wachheit und physischer Spannkraft erreichte), auf unserem Kontinent heimisch wurde. Und das dürfte so etwa ein halbes Jahrtausend her sein. Die einen wußten das Geschenk zu schätzen, während die anderen sich nichts daraus machten und dem neuen Brauch so ganz und gar nichts abgewinnen konnten. Statt Behagen und einer wohligen Atmosphäre, wie sie ja auch vom Weihrauch durchgängig durch ständiges Nachschwenken für die katholische Messe geschaffen wird <vor gut eim Monat in der prachtvollen Klosterkirche zu Ettal erlebt und eingesogen> und mit simplen, angenehm riechenden Räucherstäbchen privat herzustellen ist, sehen sie nur Rauch, <den hier zu erst geplanten Zusatz verkneife ich mir lieber – ffS = freiwillige fröhliche Selbstzensur> den sie stinkend schimpfen, weil er ihnen vielleicht mal in die Augen steigen könnte. Früher fühlten sich die Nichtraucher vom Rauch belästigt, weil sie die Schwaden nicht sehen und erst recht riechen mochten, heute aber kommen sie mit der Wissenschaft im Bunde und gebärden sich wie ehedem religiöse Eiferer, da sie das Rauchen in jeder Form und möglichst überall untersagen und als einen Anschlag auf die Gesundheit (Passivrauchen !) gewertet wissen wollen. Nein, so schnell stirbt man nicht. Aber Verbote und verschärfte Kontrollen jeder Art liegen voll im Trend. Scheint mir eher eine neue Form von Hysterie zu sein, die bei durchgängig rational gesteuerten Angepaßten ausgebrochen ist, weil sie die größere Gelassenheit, die vielen Rauchern einfach <aber wirklich ! Das ist so wahr, wie alles, was ich hier schreibe> innewohnt sowie der ausgeprägten Hang zur spontanen Kommunikation, einfach nicht ertragen können und daher als eine ständige Provokation empfinden. Diesen arroganten Kerlen mit der Kippe im Schnabel, wie in den alten Filmen noch immer zu sehen, einmal Paroli bieten, aber so richtig und sie in die Knie zwingen, wo wir doch alle rationalen Argumente auf unserer Seite haben. So ungefähr mögen sie gedacht haben, die Gründer der Antiraucher-Bewegung, die sich stets von den dynamischen Rauchern ins Abseits gedrängt fühlten, bei den Partys, am Arbeitsplatz und erst recht in Kneipen und Diskos. Solch permanente Zurücksetzung kann schon zu eim abgrundtiefen Haß führen. Als biedere, humorlose Rationalisten immer nur hintan stehen zu müssen, das wurmt gewaltig. Und so gingen sie fürderhin das Problem an und machten sich verbissen und mit Erfolg an die systematische Enträucherung des Gesellschaftslebens in der westlichen Welt. Was sie vertraten, war rational und durch und durch vernünftig und fand von Seiten der Medizin und der Wissenschaft anhaltend Zuspruch. Die rationalen Gründe verstanden sie mit akademischen Gebrabbel und statistischem Zahlengeklingel schon bald für sich zu vereinnahmen. Fast jeder Raucher gab auch bald mit leichtem Augenzwinkern zu, daß es unvernünftig sei zu rauchen, weil gesundheitsschädlich, er es aber fürs erste eben noch nicht lassen könne. Er würde imgrunde schon gerne damit aufhören, weil es ja ein Laster sei, aber er schaffe es noch nicht – die irrationalen Gründe seien anscheinend noch zu stark. Orale Fixierung, Ersatzhandlung, das genüßliche Saugen an der Zigarette als Ausdruck eines großen Defizits während der Säuglingsphase usw. lauteten die Strategien, um die Raucher zu disqualifizieren und zu regressiven Säug- und Süchtlingen abzustempeln. Aber wer weiß, vielleicht ist genau das Gegenteil richtig, und das Rauchen, oder wie es ganz zu Anfang hieß, das Tabak trinken, läßt stets aufs neue eine alte Urerinnerung an den Anbeginn der physischen Existenz aufblitzen, nämlich das wohlige Saugen an der Mutterbrust. Wir Raucher stehen nun einmal dazu, die anderen sollen es sich von mir aus verkneifen. Aber schon Martin Luther sagte und wußte, aus eim verkniffenen, bzw. verzagten Arsch fährt kein fröhlicher Furz. Wer einträglich mit seinen Mitmenschen leben will, muß das Prinzip Leben und Lebenlassen verinnerlichen. Wem es aber daran gebricht, der sollte sich auch nicht anmaßen, einen Modus oder Verhaltenskodex zu erstellen, nach welchem sich dann alle zu richten haben bzw hätten. Langweiler und Verbotsjünger sollte man von wichtigen gesellschaftlichen Entscheidungen fernhalten, denn ihnen fehlt es sowohl an Verständnis als auch an Weitblick; und wenn man sie aber trotzdem in einflußreiche Sphären gelangen läßt, dann wird es fatal, denn sie betreiben und folgen nur ihrer eigenen Engstirnigkeit und Einseitigkeit und generieren für alle verbindlich nur ihre eigene Leere im Gefühl. Ja, statt sich den wirklichen Problemen mit Verve und Zielstrebigkeit zuzuwenden, hat man einen unseligen Kleinkrieg begonnen, der den Zusammenhalt zerstört und die Aufmerksamkeit gegenüber der Zukunftsgefahr vernebelt. Hauptsache rauchfrei – so deren Devise. Alles andere interessiert diese Leute nicht an der Zukunft. Rationale Kleingeister eben. Und mit solchen hatte es auch der olle Kestner zu tun, der sein Büchlein ‘Allerley Ergötzliches vom TABAC’ vor fast drei Jahrhunderten erscheinen ließ. Daraus die Vorrede und die Notwendigkeit, das Vergnügen am Rauchen in gleichgesinnter Gesellschaft zu verteidigen. Schon Kestner hatte mit diesen Heinis zu tun. 1715 war’s. Doch davon erst leider beim nächsten Mal. Aus aktuellem Anlaß, weil heute die künftigen Sanktionen, die sich die Eurokraken in Brüssel ausgedacht haben, bei BILD Online groß das Thema waren – Raucherpolizei – Aschenbecher-Verbot und Schauprozesse.
Übrigens war darüber in diesem Blogg hier schon einmal darüber zu lesen, und das vor gut anderthalb Jahren: Idiologen am Werk
 

Wer sich nach all den Bekloppt- und Behämmertheiten dieser Zeit zum Ausgleich nach etwas lustiger Entspannung sehnt, sollt noch hier klicken – zu Knut und zu Weiter Knut-Wetter.
 

 
 
 

 

 
 

…Musikspur: Johann Sebastian Bach – Air…

 
 

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…wir quarzen weiter…

12. September 2008

(Quelle: Titanic-magazin.de)

Berlin, den 12. 9. 08

Tja, dieser Zeit kann man eigentlich nur noch satirisch entgegentreten, wie die Titanic es mit eim unverdrossen fröhlichen Titelbild vor fast genau eim Jahr tat und eine illustre Schar von ausgefallenen Rauchern (mit der Kippe in der Schnute) präsentierte und zwar so ziemlich quer durchs Spektrum, vor allem höchste Repräsentanten und daneben allerlei unreife Gesellen. Und bei dem ein oder anderen der hier gezeigten könnte durchaus etwas dran sein, wenn auch der Edi mit eim Joint nicht so leicht vorstellbar scheint, aber daß Papst Benedikt gern einmal eine Zigarette pafft, wenn keiner filmt oder ein Foto schießt, wird gelegentlich gemunkelt. Entsinne mich, daß einmal im SPIEGEL vor einiger Zeit in LEUTE einige Andeutungen diesbezüglich gemacht wurden. Von Marlboro war glaub ich die Rede. Ob sich da sein sportlicher Sekretär Georg Gänswein in eim unbedachten Moment einmal verplappert hat ? Egal, ich nahm‘s jedenfalls damals mit eim Schmunzeln zur Kenntnis und ich gebe zu, es hat mir ihn nicht unsympathischer gemacht, ganz im Gegenteil. In der Kirche pflegt man auch seit altersher einen entspannten und pragmatischen wenn nicht gar wohlwollenden Umgang mit Rauch und Rauchwerk. Man denke nur an die Rauchzeremonie bei der Papstwahl oder an den Weihrauch während der katholischen Messe. Der sich verbreitende oder aufsteigende Rauch ist nicht nur ein unmittelbar wirkender Reiz, der über die Atemluft einströmt, sondern ebenfalls von alter, weit zurückweisender symbolischer Kraft, denn Rauch war in diesen Zeiten die unmittelbare Begleiterscheinung des praktizierten Kults, der wie es in der Bibel heißt, ein Brandopfer war. Wenn es schon damals Gesundheitsbehörden gegeben hätte, so hätten die solch umwelt- und gesundheitsschädliche Riten mit Sicherheit nicht erlaubt. Ob es denn schon Studien über die Gesundheitsverträglichkeit von Weihrauch gibt oder von Duft- und Räucherstäbchen ? In diesem Zusammenhang würde mich auch interessieren, ob das NRSG in rauchfreien Gaststätten denn das Abbrennen von Räucherstäbchen erlaubt oder ob diese wegen der unvermeidlichen Rauchentwicklung, die möglicherweise gesundheitsschädlich sein könnte, ebenfalls verboten ist ? Mich jedenfalls würde es nicht wundern, werden diese Gesetze doch von Leuten gemacht, die am liebsten einen fundamentalen Rechtsgrundsatz ins schieres Gegenteil verkehren wollen, nämlich aus: Alles, was nicht grundsätzlich verboten ist, ist auch erlaubt würde dann: Alles was nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist grundsätzlich verboten. Das ist natürlich gegen den gesunden Menschenverstand, aber es gibt trotzdem genug Leute, die so denken. Um am Ende noch einmal zum Hauptstrang zurückzukommen, das ganze Gemehre um das Rauchen ist eigentlich nur ein Stein in eim größeren Zusammenhang. Denn nicht bloß das Rauchverbot kündet von wachsendem Irrsinn, auch die vielen Denkverbote und Sprachregelungen und die stets wachsame Polkor-Gedankenpolizei und ihre Zuträger sollten zu denken geben. An dem einen Ende immer mehr Vorschriften, Verbote und Zumutungen von staatlicher Seite und am andern eine totale Indifferenz, also Ignoranz und Gleichgültigkeit gegenüber gesellschaftlichen Fehlentwicklungen erster Ordnung; daher auch immer mehr Chaos, wachsende Gewalt und asoziale Verantwortungslosigkeit. Aber das ist eben kein ernsthaftes Thema für die hohe Politik, denn, wie sagte es eine ehemalige Kindergärtnerin, die als Beauftragte für politische Verkleisterung zuständig war Das müssen wir aushalten ! Mit anderen Worten, nun habt euch nicht so.