Archive for the ‘Strategien’ Category

…Strategische Reserve…

20. Juli 2009

Berlin, 20. 7. 09 Mo 

 

 

Strategische Reserve

Oder rauchen hat seit jeher auch mit trinken zu tun.

Die Tränke gilt seit jeher als gefährlicher Ort. Biologen wissen das. Aber nicht allein für das Tierreich ist diese Zuschreibung zutreffend. Sie trifft auf alle Orte (und Quellen) zu, wo ein solch elementares Bedürfnis wie etwa Durst gestillt werden kann. Denn Durst ist elementar, der innere Garten muß in regelmäßigen Abständen bewässert werden. (Der Pegel sinkt unterhalb einer bestimmten Schwelle und das Baby schreit – nach der Mutterbrust.) Früher oder später muß man (oder tier) sich also auf den Weg machen, um den gesunkenen Pegel wieder aufzufüllen. Durst ist ein ungemein starkes Gefühl und ein echter Antrieb und zudem eine Metapher von großer Prägnanz und sinnlích erfahrbarer Ambivalenz. So unangenehm es ist, großen Durst zu erleiden, so erquickend und erfüllend ist es dann, den Durst löschen zu können. Am besten natürlich in einer lauschigen Umgebung und am liebsten in angenehmer Gesellschaft. Aus dem instinktiven Zwang, dem Körper genug Flüssigkeit bereitzustellen, der für die Tiere in der Savanne etwa , mehr eine Notdurft darstellt und mit reichlich Gefahren verbunden ist, wird im Zuge menschlicher Findigkeit und Planung dann schlußendlich etwas ganz anderes, zutiefst gegenteiliges, sozusagen eine neue Art von Herausforderung. Man trifft sich nämlich nur zu gerne diesen schrecklichen Feind mit Namen Durst stets aufs neue in fröhlicher Runde zu besiegen, wohlwissend daß die Quellen munter sprudeln, weil der Keller ordentlich bestückt ist. So wurde dann aus dem fatalen Durst, den zu erleiden eine Todesdrohung in sich barg, im Laufe der Stammesgeschichte des Homo S. allmählich, nachdem man die Organisation und Produktion so einigermaßen beherrschte, das schiere Gegenteil – eine fröhlich sprudelnde Quelle göttergleichen Behagens. Das alte Bedürfnis, das für die Tiere der Savanne mehr Qual und Angst als Lust und Behagen bedeutet, wurde zu eim genußreichen Ritual transformiert, das wir Menschen unbeschwert genießen und zelebrieren können. Deswegen gibt es ja auch die Kneipen, Cafés und Spelunken, wie die Tränken (oder Wasserstellen) auf der menschlichen Ebene heißen, zu denen man geht aus diversen Gründen, vor allem aber wegen der wohlgemuten Verheißung, seinem Durst ganz nach Belieben genüge tun zu können jenseits allen Mangels und der Befürchtung, daß die Quelle urplötzlich versiegen könnte. Ist auch genug zu trinken da ?! war seit jeher eine bange Frage, die vor Beginn eines (privaten) Fests regelmäßig bei den Ausrichtern laut wurde. Man mußte immer darauf achten, noch etwas in der Hinterhand zu haben, wenn es drauf ankam. Damals in jenen glücklichen Tagen in Frankreich ließen wir es praktisch nie soweit kommen, daß die Fete schon vor der Zeit ein zu plötzliches Ende fand, da plötzlich mit eim Mal in Gläsern und Flaschen Ebbe einkehrte. Ärgerlich, wenn dann keine kreative Lösung ohne erheblichen Aufwand sich einstellen wollte.Um nun nicht aus Bequemlichkeit und Wurschtigkeit in solch verdrießliche Situation zu geraten, besannen wir uns alsbald auf die putzigen Eichhörnchen und legten einen gewissen Vorrat an, der erst mal nicht zur Schau gestellt wurde. Das sollte dann unsere Strategische Reserve sein, ohne die man in entscheidenden Momenten einfach nicht auskommt. Was das mit der Strategischen Reverse zu schaffen ist, liegt wohl auf der Hand. Denn, wenn der Fall schließlich eingetreten war, konnte man unbeschwert und von Beifall begleitet auf diese zurückgreifen. Die Strategische Reserve eben taktisch einsetzen lautete unsere Devise in thymiangeschwängerter, grillendurchzirpter Luft. Was für die einen vielleicht befremdlich, weil militärisch klingt, obwohl es hier erst mal nur Tränke und Trinken betrifft, ist seim Geltungsbereich nach doch weitaus mehr;und in eim gewissen Sinne sogar universell; damit also so etwas wie eine Goldene Regel. Bei neuen Kontakten dürfte ein wenig Reserviertsein zunächst für gewöhnlich von Vorteil sein, da es eher unklug ist, unüberlegt zuviel und zu vertraulich von sich preiszugeben. Und nichts ist peinlicher und unbefriedigender, als wenn man vor der Zeit all sein Pulver unüberlegt oder mutwillig verschossen und abgebrannt hat wie die sprichwörtlichen sieben törichten Jungfrauen ihr Öl.

Aus jener oben erwähnten Zeit noch ein schönes Raucherfoto aus dem Land des Savoire-vivre. Hat schon gut zwanzig Jahre auf dem Puckel und zeigt den Autor mit sichtlichem Behagen Rauchschwaden ausstoßend; Anfang der 80er. (Foto: Schorscherich)

 

Rauchen wie Gott in Frankreich

Rauchen wie Gott in Frankreich

 

Musikspur: Summerwine / Lee Hazlewood + Nancy Sinatra

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…schleifen lassen…

19. Mai 2009

Berlin, 19. 5. 09 Di

Der letzte Eintrag auch schon wieder weit zuück, woran das wohl liegen mag ? Keine Zeit ? Keine Lust ? Keine Veranlassung ? Kein Bedürfnis mehr ? Oder keine Ideen ? (Ach, Quatsch, das wüßte ich aber.) An mir allein jedenfalls nicht. Oder liegt es schlicht und ergreifend am Wetter und der Jahreszeit ? – nach dem Motto: In der lichten Jahreshälfte juckt mich das alberne, wiewohl umgesetzte Rauchverbot in geschlossenen Räumen nicht besonders. Sicher mit ein Grund, denn für die nächsten Monate kann man mit mehr Gelassenheit auf diese staatlich verordneten Albernheiten herabblicken und sieht außerdem immer gleich etliche ähnlich tickende Zeitgenossen, die ihr Behagen an der wiedergewonnenen Freiheit mit einer Zigarette zwischen den Finger entspannt und gelöst zum Ausdruck bringen. Auf jeden Fall viel weniger verkniffene Gesichter als normal. Endlich kann man als Raucher mit Jowo Goethe am Ende des Osterspaziergangs sagen – Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein und so, wie man es gewohnt ist, genießen. (Obwohl der gerade in diesem Punkte sich wenig zum Fürsprecher eignet, da er in Sachen Rauchen empfindlich wie eine Mimose war. Davon valleicht ein anderes Mal mehr.) Hier kommt also auch die alte Tagebuch-Regel zur Anwendung, wenn es einem gut geht und es auch gut läuft, gehen die Einträge drastisch zurück, weil nämlich das Leben von eim Tag zum anderen so richtig lebendig wird und daher wenig Zeit für andere Dinge, wie etwa darüber schreiben, übrigbleibt. Spielt zweifelsohne mit hinein, sintemal der Raucher-Club auch ohne tagesaktuelle Beiträge und tägliche verbale Absonderungen seine Leser hat und das mit steigender Tendenz. (In der letzten Woche immerhin 250). Aber die sind zumeist stumm wie die Fische – kucken und klicken ein bißchen und ziehen dann grußlos weiter. Dies Schema kenn ich auch von meim Laden. Die meisten, die da vorüberziehen und manchmal an den Kartenständern mit den Sprüchen stehen bleiben, glotzen auf eine ziemlich verständnislose Art und wenden sich alsbald wieder ihren oberwichtigen Besorgungen zu. Im Inet sieht man die Leute (erst mal) nicht, höchstens indirekt als statistische Daten in Analyseprogrammen, doch hier am großen Fenster habe ich sie vor Augen, sehe wie sie kucken, wenn sie mich am grünen, runden Marmortisch vor meinen Blättern sitzen und schreiben sehen… Gründe hat’s sogesehen viele – einen letzten kann ich überdies noch nennen. Diesem nämlich kann der wirklich Interessierte sogar ohne großen Aufwand nachspüren. Habe einen neuen Blogg mit dem einprägsamen und leicht programmatischen Titel NEUE  SPRÜCHE…  nun endlich angeschoben; und da soll es öfter regnen, pardon regelmäßigeren Niederschlag geben. Schließlich gibt es in dieser verrückten Zeit und in diesem verrückten Lande noch viel mehr Ärgernisse – von den Problemen ganz zu schweigen – als nur dies alberne Rauchverbot.

….Musikspur: Bach, Konzert für vier Cembali / The Amsterdam Baroque Orchestra….

…Galerie der Raucher…

6. März 2009

Berlin, 6. 3. 09

Derzeit warten die Raucher schon sehnsüchtig auf den Frühling, was nur zu verständlich ist. Endlich wieder gemütlich draußen unter Menschen an eim Tisch sitzen und nicht mehr geduckt vor der Tür stehen müssen wie weiland Eckensteher Nante, nur weil man in gewissen Abständen gerne mal une cigarette  fümieren möchte. Eins muß man der Gegenseite, den hysterischen Rauchgegnern und Verbotsjüngern und -jungfern, allerdings lassen – sie haben ihr Ding  über die Jahre „still und leise“ (nein ganz im Ggenteil !)  vorangetrieben und dann die Politiker und anderen Strategen mit Statistiken, großen Versprechungen in puncto Kostenersparnis für die chronisch kranken Krankenkassen und mit sakrosankten, pardon sich wissenschaftlich nennenden Gutachten, die Gefährlichkeit des Passivrauchens betreffend, so nach und nach auf ihre Seite gebracht; nicht zuletzt weil sie sich als die Stimme der Vernunft und der Wissenschaft auszugeben vermochten und das zieht ja noch immer bei halbgebildeten Opportunisten, die sorgsam darauf achten, nur nicht die neuesten Trends zu verpassen. Dies war aber nur möglich, weil sie zuvor unermüdlich Wühlarbeit betrieben hatten, indem sie mit aggressiven Formulierungen das Image des Rauchers wie die gesellschaftliche Akzeptanz des Rauchens unablässig ankratzten und nach und nach überall zum Thema machten. Ausgehend vom Testlabor der Moderne, ich meine Amerika, war es allmählich gar nicht mehr kuhl oder besonders schick zu rauchen und genüßlich an der Fluppe zu ziehen; Raucher waren mit eim Mal stinkende Luftverpester und galten fortan als extrem rücksichtslose Leute, die fahrlässig die Gesundheit friedlicher Bürger durch Passivrauchen aufs höchste gefährdeten. Wirklich ein geschickter Coup, das muß man diesen humorlosen Cräcks schon lassen, so nachhaltig innerhalb weniger Jahre die öffentliche Meinung umzukrempeln. In Abwandlung zu Wilhelm Busch gaben sie die simple Parole aus – Rauchen wird als störend empfunden, weil es mit stinkendem Rauch verbunden. Die Raucher haben sich zunächst nicht groß darum geschert, gewiß, sind notgedrungen den ein oder anderen Kompromiß eingegangen und haben sich auf ihre angestammten Plätze unter Gleichgesinnten in ihre Kneipe zurückgezogen und nach Obelix-Manier immer mal ‘Die spinnen, die Nichtraucher !’ geseufzt. Aber man war fortan mit eim schlechten Immitsch behaftet; und genau das ist das Problem bis heute. Dabei ist Rauchen eine kulturelle Errungenschaft, ein Kulturgut wie Musik, gutes Essen usw. und eine Quelle des Behagens und der Geselligkeit, wie es zB. auf meim Raucherschild ‘Rauchen kann gemütlich sein’ heißt. Was alles von diesen Knalltüten jedoch systematisch vom Tisch gewischt wird und so gar nicht in der Diskussion berücksichtigt wird. Überspitzt geht es denen nur um Süchtlinge, die man mit gewissen Repressionen vor sich selber bewahren müsse. Dies schlechte Image ist nun genau der Punkt, an dem angesetzt werden muß; und das gilt es nachhaltig zu verändern. Denn unter den Rauchern, egal ob man nun an lebende oder schon tote denkt, gibt es so viele Geistesgrößen und famose Gestalten, die dem Knaster frön(t)en, daß man sich als Raucher ob dieser Gemeinsamkeit alles andere als schämen muß. Langer Rede kurzer Sinn, damit man sieht, daß es bei weitem nicht die schlechtesten und unkreativsten Leute sind, die mit Genuß einen glimmenden Stengel zum Munde führen, möchte ich nun hier im Raucher-Club eine Galerie der Raucher einrichten. Der erste in dieser Reihe ist der ungemein vitale Gérard Depardieu, dieser urwüchsige Kelte, der in seinen Filmen immer so stark als ein Charakter, ja als ein ganzer Kerl präsent ist. Das Magazin vom deutsch-französischen Sender Arte hat sich im November wirklich etwas getraut – dafür Bravo – und den Genußmenschen Depardieu absolut stimmig in dieser eindeutigen Pose aufs Titelblatt gebracht. Die Redakteure mußten, wie es heißt, teils heftige Kritik von aufgehetzten Nichtrauchern entgegennehmen, die sich schon von eim Foto eines Rauchers belästigt fühlen, obwohl in eim solchen Falle von Passivrauchen überhaupt keine Rede sein kann.

Galerie der Raucher: Gerard Depardieu (Quelle: www.arte-magazin.de.

Galerie der Raucher: Gerard Depardieu (Quelle: http://www.arte-magazin.de.

 

 

 

…landesweite RAUCHERBEWEGUNG…

23. März 2008

 

O-Ei von Eo 

OS0, 23. 3. 08 

Daß das neue Jahr für die Raucher mit eim merklichen Verlust an Lebensqualität begonnen hat, ist ja hier Thema wie auch der eigentliche Grund, warum es diesen Blogg überhaupt gibt. Das Rauchen (und damit der Raucher) soll(en), wenn es nach den Vorstellungen der Politiker und ihrer volkspädagogischen Einflüsterer geht, für alle Zeit geächtet werden; wer weiterhin rauchen und seim Laster (dem Knaster) frönen will, muß fürderhin entweder zuhause bleiben oder vor die Tür gehen oder nach Alternativen wie einen Raucher-Club und dergleichen Ausschau halten. So ist derzeit nun einmal die Situation, aber zum Glück naht doch endlich der Frühling und die Außensaison ist trotz des wenig anheimelnden Wetters dieser Tage zum Glück nicht mehr allzu fern. Und auch die Gastronomen geben sich große Mühe, den Raucher anzulocken, denn auf allen Tischen draußen stehen wieder unübersehbar die Ascher. Wie gnädig, möchte man sarkastisch ausrufen, wo diese doch zu Jahresbeginn wie auf ein geheimes Zeichen hin von eim Tag auf den anderen in der Versenkung verschwunden waren. Soweit das Stimmungsbild. Die Menschen, die von den verschärften Maßnahmen betroffen sind, versuchen auszuweichen, wo und wie es nur geht; noch nie sah ich soviele Leute auf der Straße, dh. unterwegs beim Gehen rauchen wie eben in den letzten drei Monaten. Aber ehrlich gesagt, in Bewegung schmeckt die Zigarette noch nicht mal halb so gut, denn da fehlt es eindeutig an Behaglichkeit  und Atmosphäre und das Rauchen bekommt schnell hektische Züge. Fürs erste sicher ein Ausweichmanöver, doch auf Dauer jedenfalls kein Zustand. Die Raucher werden sich organisieren müssen. Das ist nur die natürliche Konsequenz, Dialektik eben. Und wenn eine Nichtraucherlobby meint, mit besserwisserischer Arroganz, die sich als Wissenschaft ausgibt, kompromißlos ihre eigenen Vorstellungen eines umfassenden ‚Nichtraucherschutzes‘ (im Verbund mit den eurokratischen Gesellschaftsdesignern) durchzudrücken, dann ist es nicht mehr als recht und billig, wenn sich auch so etwas wie eine landesweite RAUCHERBEWEGUNG herausbildet und als gesellschaftliche Kraft mit deutlich vernehmbarer Stimme konstituiert. Anzeichen dazu gibt es bereits; aber zunächst sind die in die Enge gedrängten Raucher, nachdem sie den Schock der rigiden Maßnahme erstmal verdauen mußten, erst einmal eifrig dabei, sich um Alternativen zu kümmern und nach eim gemütlichen Ort umzuschauen, wo sie auch weiterhin mit Zigarette willkommen sind. In diesem Stadium befinden wir uns derzeit; das verrät ein Blick in die Presse ebenso wie in diverse Inetforen. Und überdies zeigt dies auch die Statistik meiner Raucherclub-Seit, insbesondere die ‚Charts‘ bei den Suchbegriffen. Der mit Abstand häufigste Suchbegriff ist dabei ‚Raucherclub‘ in den unterschiedlichsten Schreibweisen; entweder allein  (das ist in mehr als 100 Anfragen der Fall) oder in Verbindung mit ‚Voraussetzungen‘, ‚Gesetz‘, ‚Schild‘. ‚Sprüche‘, ‚Gedichte‘ usw. Oder als Bestandteil eines Satzes, einer Frage wie zB. ‚wo muss ich einen raucherclub anmelden‘  -3-, ‚was ist ein raucherclub‘ –2- oder von Seiten militanter Nichtraucher ‚wie geht man gegen einen raucherclub vor‘ –2-  Einigermaßen überrascht war ich auch, wie oft nach eim ‚Raucher Clup‘ gesucht wurde, nämlich 15x , wohingegen der ‚raucher klub‘ nur 5x nachgefragt wurde. Nicht unwitzig am Ende noch eine Anfrage, die reichlich radebrech daherkam ‚was mus ich machen zu ein raucher culub‘ –2- .Abschließend sei noch vermerkt, daß Der Raucher-Club seit dem Start Anfang des Jahres doch ganz ordentlich besucht wurde, bis dato 750 Klicks. Nur an Kommentaren hapert es noch; besonders erwünscht: interessante und ideenreiche.

Hier noch ein Auszug mit den am häufigsten gesuchten Begriffen:

Suchen           Besuche

raucherclub         78

raucher clup         15

raucher club         15

raucherclub voraussetzungen  11

raucherclub gesetz 10

raucherclub schild 8

prominente raucher         8

raucherclub gründen         6

gastronom und raucherclub         6

raucherclub humor         6

raucher klub         5

raucherclub gesetze         4

gesetz raucherclub         4

schild raucherclub         3

rauchverbot raucherclub         3

neues vom raucherclub         3

voraussetzungen raucherclub         3

gedicht über rauchen         3

wo muss ich einen raucherclub anmelden         3

club regeln raucherclub         3

raucherclub schilder         3

raucherclub regeln         3

wie geht man gegen einen raucherclub vor     2

…Abstinenz üben und zuhause bleiben…

5. Februar 2008

~°°

1. 2. 08 Fr

…Abstinenz üben und zuhause bleiben…

Weil da därf noch geraucht werden. Oder Aktionen, besonders wenn sie unsinnig sind, fordern naturgemäß eine Reaktion oder wie Volksmund sagt Gegenreaktionen heraus bzw. herauf. Keine Wirkung ohne Gegenwirkung; und wenn jetzt qualmfreie Kneipen in sein sollen, verzichte ich lieber auf die Kneipe als auf den Qualm.

Ein Monat ist nun schon rum; habe meine Café- und Kneipenbesuche weitestgehend eingestellt, denn unter solchen Voraussetzungen sag ich erst mal nein und verkneife mir den Aufenthalt an diesen nunmehr ungastlich gewordenen Orten. Sollen die Wirte doch sehen, was sie davon haben, wenn sie sich alsogleich auf die andere Seite schlagen und sich zu beflissenen Exekutivorganen des bevormundenden Staates machen lassen. Ob sie auch dann noch mitspielen, wenn ihnen am Ende gar der Alkoholausschank untersagt wird ? Aber wie gesagt, ein Monat ist um und also dürfte es wohl nicht mehr so lange dauern, bis die ersten Zahlen präsentiert werden. Hat sich das rigide Rauchverbot nun ausgewirkt auf Umsatz und Atmosphäre und wenn ja wie sehr, oder ist nach einer kurzen Phase des Murrens nun wieder die übliche Routine eingekehrt, weil die Leute es brav geschluckt haben und die davon betroffeneen Raucher jetzt notgedrungen die Gaststube verlassen, wenn sie, wie ehedem nur beim Toilettengang , eim dringenden Bedürfnis nachgehen müssen. Der milde Winter spielt dem Gesetzgeber wie auch den Gastronomen in die Hände. Habe bei Sonnenschein schon mehrfach nun viele im Mantel eingehüllt draußen vor den Cafés sitzen sehen. Und großzügigerweise hatte man sogar Ascher auf die Tische gestellt… Und es ist ja nicht so, daß die Menschen von heute auf morgen mit dem Rauchen aufgehört hätten, sie rauchen draußen und vermehrt wenn sie unterwegs sind. Das fällt auf. Das wird man ihnen dann als nächstes zu verleiden suchen. Ich weiß auch schon wie, man schickt Controllettis mit Mützen aus und jede achtlos weckgeworfene Kippe schlägt gleich mit 30 Euro zu Buche. So werden die Deutschen diszipliniert….