Archive for the ‘Nicht kategorisiert’ Category

… Zeigen Sie Flagge !!!

31. Mai 2012

Originelle Karten + Schilder

Berlin, 31. 5. 2012 – Do

Habe manchmal den Eindruck,
daß ich einfach nicht genügend für meine Sprüche, Karten, Schilder und Aufkleber wie auch Bücher, Kalender usw. werbe.

Nun, das muß dann einfach mal sein,
denn der Mensch (als Raucher) lebt nicht nur vom Rauch allein, er muß schon darauf achten, daß auch sonst der Schornstein raucht.

Es freut mich ja,
wenn doch recht viele sich ein wenig im Raucher-Club umschauen und an Sprüchen und Raucherschildern Gefallen finden. Und gern dann auch runterladen.

Spitzenreiter ist natürlich
RAUCHEN KANN GEMÜTLICH SEIN – wurde schon 3000 mal angeklickt und runtergeladen. Klar, wenn‘s einem gefällt …, kann ma ja ausdrucken unddann rumzeigen.

Kann man aber auch
gegen geringes Geld als Karte oder festes Schild im LI-LA Literatur-Laden bestellen. Dann hätte  zB. sogar der sogenannte Urheber etwas davon.

Wär ja schon zufrieden,
wenn‘s jeder zehnte oder zwanzigste wäre, der eine kleine Bestellung abgibt. Und wenn‘s bloß jeder fuffzigste wäre. Aber so ist nun mal die Welt und so sind heute die Leute, wollen am liebsten alles möglichst umsonst haben.

Natürlich macht das Schreiben
auch so Laune, sehe mich da mehr in der Tradition eines Johann Beer, sich in für Raucher rauher werdenden Zeiten sporadisch allerlei Themen rund ums Rauchen zuzuwenden und die eigene Meinung in Zeiten grassierenden Wahnsinns so freimütig wie es die Schicklichkeit erlaubt kundzutun – all denen, die`s eben intressiert.

Denke in diesem Zusammenhang
mmer mehr, der Hauptgrund für Rauchverbot und andere gesellschaftliche Disziplinierungsmaßnahmen ist zum einen von wirklich wichtigen Themen abzulenken und zum anderen, um die Leute gegeneinander aufzubringen.

Das gesellschaftliche Klima kann,
was die großen Städte betrifft – und nicht nur in den sogeannten sozialen Brennpunkten – als aufgeheizt betrachtet werden.

Aber das hat wieder andere Gründe,
möchte man einwenden. Obwohl, eigentlich hängen die schon allesamt miteinander zusammen, wenn man mal einen Überblick versucht und zur Beurteilung der Lage am besten noch Sun Tsu, den großen chinesischen strategischen Denker, zu Rate zieht.

Es geht halt niemals tatsächlich
um die Dinge, die groß ins Feld geführt wie Prävention, Volksgesundheit und Weißdergeier, sondern um völlig andere Ziele und Zwecke, die damit erreicht werden sollen.

Könnte man noch
viel länger ausführen, aber ich laß es mal mit ´dem Aprilspruch aus den Kalender-Sprüchen 2009 fürs erste gut sein.

Der Boden der Wirklichkeit ist mit Intrigen unterkellert.

Was jetzt noch kommt ist Reklame.
Wo doch bald die Fußball-EM beginnt und die Leute schwarz-rot-gold ans Auto stecken oder sich auf den Kopf setzen.

Habe da nämlich vor einiger Zeit
angeregt von eim Besuch auf Stromboli (Isole Eolie / Äolische Inseln) einen schönen Entwurf in den Farben schwarz-rot-gold gemacht, der den symbolischen Gehalt dieser Farbkombination unmittelbar einsichtig werden läßt …

Kurzum, es sind vulkanische Farben,
die bei jedem Vulkanausbruch in der Nacht eindrucksvoll sichtbar werden. Und hier gibt‘s noch den passenden Artikel dazu mit dem Titel schwarz-rot-gold = vulkanisch.

… gibt’s im LI-LA Literatur-Laden

Musikspur: Kaoma – Lambada …

… irgendwann demnächst …

30. April 2012

Berlin, 30. 4. 2012 – Mo

Huch, schon wieder ein Monat rum;
bin ja noch unschlüssig, was denn als nächstes hier im Raucher-Club stehen soll.

Was also nehmen ?
– die vor einigen Tagen erst aus dem großen Stapel gezogene Geschichte von eim typischen Raucherhasser, der sich nicht entblödete Altbundeskanzler Helmut Schmidt anzuzeigen, weil er sich durch den Zigarettenrauch am heimischen Fernsehschirm belästigt fühlte

oder eine frühe Beschreibung
der Rauchgewohnheiten fremder Völker, die dem Tabak sehr zugetan waren und folglich die Tabakpflanze kultivierten

oder eine Betrachtung zu Pfeifenrauchern,
die mit politischen Äußerungen großen medialen Wirbel verursachen und den Großteil der Medien wie eine geschlossene Front gegen sich aufbringen ?

Jedes Thema hat für sich
sehr wohl seinen Reiz und hätte es verdient, hier näher dargelegt zu werden. Kann mich im Moment nur nicht entscheiden. Dafür aber irgendwann demnächst …

Frühlingsbeginn = Jahresbeginn

31. März 2012

Bild

 

Berlin, 31. 3. 2012

Wenn es Frühling wird
und die ersten warmen Sonnenstrahlen den Winter vergessen lassen, geht den Menschen das Herz auf.

Denn nun ist fürwahr
die schönste Zeit des Jahres, wenn alles noch vor einem liegt und gerade beginnt, wie an den ersten bunten Blüten und lauen Lüften zu spüren ist und die lichte endlich wieder die dunkle Jahreshälfte ablöst.

Dann beginnt eigentlich erst
das neue Jahr; nämlich dann, wenn der Niedergang wie die Nacht dem Tag dem Aufbruch weicht. Und dann wäre auch der beste Zeitpunkt, das neue Jahr beginnen zu lassen und folglich auch Neujahr zu feiern. Wäre jedenfalls ein wesentlich günstigerer Zeitpunkt als der 31. Dezember, wenn – wie in den letzten Jahren fast immer – alles Stein und Bein gefroren ist.

Habe mich schließlich schon oft gefragt,
warum unser Kalender so komisch, also unpraktisch verstellt (worden) ist. Daß es vordem anders gehalten wurde, verraten ja schon die Monatsnamen, oder warum wurde aus dem Dezember, dem zehnten also ein zwölfter Monat ?  

Kommt mir jedenfalls merkwürdig vor,
denn viele andere Kulturen halten den natürlichen Rhythmus bei und lassen das neue Jahr irgendwann im März oder mit Frühlingsanfang beginnen.

Wäre nicht bloß
aus klimatischen Gründen vernünftiger, weil man dann sich nicht mehr den Arsch abfrieren müßte wie die Leute am Brandenburger Tor, sondern auch weil dann dieser Feiertagsmarathon, diese Häufung an Festtagen – erst drei Tage Weihnachten und paar Tage drauf schon wieder groß Äktschn – ein Ende hätte.

Wäre es da nicht schöner
für alle Beteiligten, die Silvesterparty samt Neujahr in den März  zu verlegen ?  Schon eine merkwürdige Terminverschiebung, oder ?!   Für mein Gefühl wenigstens.

Dies muß wohl den Menschen
vor mehr als 2000 Jahren oder wann auch immer – wer etwas darüber weiß kann sich gerne einbringen – mal so übergestülpt worden sein wie das Rauchverbot in geschlossenen Räumen, die der Öffentlichkeit zugänglich sind, dieser Tage.

Tja, wenn Idiologen
sich was in den Kopf setzen, dann zählen keine vernünftigen Argumente. Aber egal, der eigentliche Jahresbeginn ist für mich der Frühling mit seim holden, belebenden Blick, gleichviel wie es die Leute sonst so halten und wie es halt im Kalender steht.

Und für die Raucher
ist der Frühling gleich noch mal so schön, denn er gibt ihnen neben Blütenzauber und linder Luft wie allen anderen auch überdies noch ein Stück Normalität zurück.

Das Leben spielt sich von nun an
wieder mehr draußen ab und da ist Rauchen ja noch erlaubt. Man kann also zum Rauchen sitzenbleiben und muß nicht dafür austreten, als würde ma gerade eim dringenden Bedürfnis genüge tun. Aber genau in dieser Ecke wollen sie einen ja haben.

… die Summe der Laster …

20. Februar 2008

19. 2. 08, Di

Mit eim gewissen Augenzwinkern hörte ich vor langer Zeit einen klugen Mann sagen – Die Summe aller Laster bleibt konstant. Und wahrscheinlich ist es auch so, vielleicht einmal abgesehen von den großen Asketen, jenen Wüstenheiligen aus der Spätantike, dieser lang anhaltenden Dekadenzzeit. Aber selbst die wurden von immer ärgeren Halluzinationen und geilen Anwandlungen geplagt, je ärger sie ihre Askese trieben, so daß man bei den Wüstenheiligen, die sich von Heuschrecken und solchem Geziefer ernährten, gleichsam von wirklich wüsten Heiligen sprechen kann, denn das eine bedingt das andere. Der heilige Antonius mit seinen unheiligen Versuchungen ist ja noch heute dem ein’ oder anderen bekannt. Der animalische Lebenstrieb, der wegen einer fixen Idee ausgetrieben und der Tür verwiesen wird, kehrt durch die Hintertür heimlich wieder zurück. Damals, als ich den Spruch zum ersten Mal hörte, dachte ich auch gleich Askese is Käse, weil in solcher Totalität total gegen die Natur. Auf eine gewisse Zeit aber gewiß nicht von Übel, im Gegenteil. Aber so war es auch mit dieser Haltung der frei gewählten Abstinenz zu anfangs gedacht. In der römischen Spätzeit jedoch neigte man zu ungesunden Übertreibungen, und meinte auf diese Weise ein gar gottgefälliges und gottergebenes Leben zu führen, weil so weit vom Alltag und den profanen Dingen entfernt und enthoben. Solche Anwandlungen und Übertreibungen nehmen auch in unseren Tagen immer mehr zu. Eine Verrücktheit, eine Einseitigkeit und eine monokausale Erklärungsweise und Schuldzuweisung jagt die nächste. Einmal erklärt man der ungesunden Lebensweise den Kampf, dann dem unkorrekten Denken, schließlich der Unvernunft , den Vorurteilen, dem unsolidarischen Verhalten usw. und irgendwann allen diesen Abweichungen zusammen. Aber wie gesagt, die Summe der Laster bleibt (im wesentlichern) konstant. Wer mit dem Rauchen aufhört, sucht für gewöhnlich nach eim Ausweg und nascht; irgendwelche süße Sachen, die sich bald als neue Pfunde bemerkbar machen. So und nicht anders sagte es auch letztens der belesene Arzt am Rande der Nietzsche-Lesung und zwar stark auf Amerika bezogen (hier müßte nun ein Link zu Rammstein stehen – We’re all living in America, Amerika is wunderbar) . Dort habe die Kampagne gegen das Rauchen (und damit zuallererst gegen die zu Asozialen gestempelten Raucher) die Lust am Rauchen in der Bevölkerung doch merklich gedämpft. Das könnte vordergründig als Erfolg verbucht werden, doch die erhofften Einsparungen, die man durch die Vermeidung von Risikofaktoren erhofft hatte, blieben aus, denn was auf der einen Seite gespart würde, müßte auf der anderen Seite durch die Behandlung von extremem Übergewicht, ja Fettsucht und diesen Krankheiten, die im Gefolge der Anti-Raucher-Maßnahmen exorbitant gestiegen seien, für die Behandlung der davon ausgelösten Krankheiten wie Diabetes etwa auf der anderen Seite wieder draufgelegt werden. Und darum solch ein Theater. Fürwahr eine pseudowissenschaftliche Milchmädchenrechnung, die viel Verdruß macht, aber nur wenig oder gar nichts einbringt.

Zum Schluß noch etwas konkretes. Da doch einige, die auf die Seite kommen , nach lustigen Schildern das Thema Rauchverbot und Raucher betreffend Ausschau halten, möchte ich hier einen Klassiker hier einstellen. ‘Wer den Raucher nicht ehrt …’ hat so etwa die Maße 14×18 cm, ist ein steifes, wetterfestes Schild und kostet 2 Euro. Erschienen in der Edition samasuras staubernte. Dieser Spruch ziert auch das Januar-Blatt der Kalender-Sprüche. Eine Ansicht zum Herunterladen auf der Eo-Seit, siehe Bloggroll. Demnächst weitere Motive wie RAUCHEN KANN TÖDLICH SEIN u. a.

  

(Das Schild ist übrigens nicht grau, sondern in 3 verschiedenen Hintergrundfarben erhältlich; aber das gibt die PDF-Vorlage leider nicht her.)

 

Wer den Raucher nicht ehrt…

 

 

 

‚Wer den Raucher nicht ehrt …‘

7. Januar 2008

Da meine nächste Lesung voll und ganz auf das Bloggthema zugeschnitten ist, möchte ich nicht versäumen, die ausführliche Einladung, die an alle Freunde und Förderer geht, hier im Raucher-Club einzustellen.

LI-LA
Der Literatur-Laden
http://www.eoscheinder.de

~

Liebe Freunde,liebe Leser des Apho-Briefs von Eo,das unsägliche Gesetz zum sogenannten Nichtraucherschutz ist nun auch in Berlin in Kraft getreten und es mutet an wie eine unverhohlene Kampfansage an die Raucher. Denn man will sie, sofern sie auch weiterhin von Zeit zu Zeit zur Zigarette greifen und Rauch absondern, in geschlossenen Räumen nicht mehr dulden. Vor allem nicht an den Orten, wo sie sich bislang besonders heimisch fühlten; nämlich in Cafés und Kneipen. Sie werden also vor die Wahl gestellt und das heißt lapidar entweder man fügt sich und beschließt zukünftig enthaltsam zu leben oder man wird seiner angestammten Heimat beraubt. Ob da der Gesetzgeber in typisch deutscher Gründlichkeit und neuem deutschen Rigorismus nicht doch ein gutes Stückweit über das Ziel hineingeschossen ist ? So zumindest der Eindruck, der sich ergibt, wenn ich im Bekanntenkreis und auf der Straße die Menschen dazu sprechen höre. Und nicht nur Raucher reden so, ebenfalls immer mehr Nichtraucher. Dabei gibt es in anderen Ländern wie in Spanien und Portugal moderatere Lösungen, die dem Wirt je nach Größe des Lokals die Wahl lassen, ob er das Rauchen zuläßt oder verbietet. Als persönlich Betroffener dieser systematischen Ausgrenzung und neuen Form von Diskriminierung habe ich mit Jahresbeginn einen neuen Blogg zum Thema begonnen, für den ich mir viel Beteiligung wünsche; übrigens, über eventuelle Verlinkungen und Empfehlungen würd ich mich freuen. Man sollte sich von Politikern nicht alles bieten lassen, vor allem dann, wenn sie grottenschlechte Politik machen. Dann ist es höchste Zeit, daß mehr aufgeweckte Zeitgenossen politisch werden. Damit sei nun der Bogen zur nächsten Lesung geschlagen, die ganz dem Rauchgenuß, der Raucherlust und dem Raucherfrust gewidmet ist. Die Lesung ist bis auf einige neue eigene Stücke eine Wiederholung des Stimmen zu eim geliebten Laster aus annähernd 400 Jahren.Am Samstag den 12. 1. 08 um 20.15 Uhr

im LI-LA Literatur-Laden

in Berlin-Charlottenburg – Wilmersdorfer Str. 9

Wer den Raucher nicht ehrt,

ist der Tabaksteuer nicht wert.’*

Aus aktuellem Anlaß dh. wegen des Inkrafttretens des sogenannten NRSG (= Nichtraucherschutzgesetz) diesmal ein heiteres Programm zum Thema Rauchen und Genuß, das allerlei Stimmen von prominenten Fürsprechern aus der Literatur und der Geistesgeschichte versammelt; inklusive einiger geharnischter Gegenstimmen.Ein brisantes Thema also, das schon seit Anbeginn, als der Tabak in Europa heimisch wurde, für heftigen Streit sorgt(e). Eo Scheinder liest einen unterhaltsamen Querschnitt aus vier Jahrhunderten – u. a. einige höchst vergnügliche Passagen eines einschlägigen Büchleins von 1715 mit dem hübschen Titel ‚Auserlesene Ergötzlichkeiten vom TABAC ‘ von Heinrich Ernst Kestner. Außerdem viele heitere Gedichte und Verse – von Friedrich von Logau bis Joachim Ringelnatz. Und auch von Jowo Goethe, der ein leidenschaftlicher Gegner allen Tabaksqualms war, wird es neben einigen kurzen Gedichten außerdem die wüste, ausgesprochen derbe Polemik Wider die Schmauchlümmel geben.

* Den Spruch kann man als Schild (neben weiteren witzigen Motiven) im LI-LA Literatur-Laden zum Preis von 1,50 Euro erwerben.Sie und Ihre Freunde sind herzlich eingeladen.

Eintritt: 4 Euro,

erm. : 3 Euro.

Kartenvorbestellung:

Email: autor@eoscheinder.de

oder Tel. 030 / 344 45 59

Nächste Lesung voraussichtlich in drei Wochen; Thema wird wieder einmal Nietzsche – ‘Menschliches, Allzumenschliches’ sein

herzliche Grüße

Ihr

Eo Scheinder

PS: Wer Interesse am Formulieren und Fabulieren hat; dem sei der Schreibkurs KREATIVES SCHREIBEN hier im LI-LA Literatur-Laden empfohlen, der Mitte Februar wieder neu beginnen wird.

—~ oder wer die Freiheit liebt …

2. Januar 2008

Neues Gesetz in Kraft getreten. Im Café Hardenberg, meim (bisherigen) Stammcafé, sind Raucher spätestens seit heute nicht mehr erwünscht. So kommt es jedenfalls rüber. Fühle mich ausgegrenzt und spüre einen tiefen Groll. Was fällt dem Staat eigentlich ein, die Lebensqualität sehr vieler Menschen mit eim Federstrich derart zu beschneiden ! Hab das Café alsbald wieder verlassen und dann bei mir im Laden am Kaffeehaustisch im großen Fenster meinen eigenen Kaffee getrunken. Wenn die das so beflissen dort umsetzen, seh ich auch nicht ein, warum ich so lange fackeln soll. Ein Kapitel geht damit vorerst zu Ende. 16 wenn nicht 17 Jahre war ich dem Hardenberg treu und unsere Super-Politiker sorgen dafür, daß dies nicht mehr in einer gemütlichen und entspannenden Art möglich ist. Fazit: Eine Zumutung mehr in einer an Zumutungen reichen Zeit. Passend dazu erzählte die Nachbarin, daß der kranke, sehr hagere Mann aus dem oberen Stockwerk seinen alten Ford-Combi wohl nun verschrotten müsse, da das Auto im Zuge der Klimahysterie keine Umweltplakette für den inneren Bereich erhalten würde. So etwas nennt sich soziale Politik. Sauber. Und abkassieren für jeden Pups tun sie von amtswegen schon recht lange. Alles wird mittlerweile verramscht, wie lang sind schon die öffentlichen Busse und Gebäude als Werbeträger zweckentfremdet, daß die Insassen jetzt pampig werden und freie Sicht durch alle Scheiben fordern. Die Freiheit wird also in jeder Hinsicht immer weiter eingegrenzt; so jedenfalls der Trend, der sich derweil abzeichnet. Eine Entwicklung, die einfach nicht hingenommen werden kann. Wer die Freiheit liebt, sollte auf den Lauf der Dinge achten und überlegen, was er und auch mit wem er etwas gegen diese unheilvolle Entwickung unternehmen könnte. Vielleicht versammeln sich hier einige kreative Leute und es laufen dann die ersten Fäden zusammen.

Hier noch der Kuko (Kurzkommentar) zum Jahresbeginn.

Der Wahnsinn kursiert grenzenlos.

PS.

Mein Großvater pflegte immer zu sagen:

Man kann alles treiben; man kann’s aber auch übertreiben.

Wie wahr. Und man kann auch den Bogen überspannen. Genau davon handelt vor allem die Geschichte. Man darf also gespannt sein, wie diese Sache weitergeht.